Orient vorerst gerettet

Vor rund einem Monat sah die Zukunft von Leyton Orient düster aus. Von eitel Sonnenschein kann auch jetzt noch nicht die Rede sein. Zumindest ist aber die «Winding up Order» Geschichte, Leyton Orient also (vorerst) nicht Konkurs. Bei dieser Order ging es um Schulden in der Höhe von einer Viertelmillion Pfund, die der umstrittene Clubbesitzer Francesco Becchetti offenbar rechtzeitig bezahlt hat.

Die Zukunft bleibt dennoch ungewiss, weil der aktuelle Schuldenstand unklar ist. Matt Roper vom Leyton Orient Fans‘ Trust (LOFT) sagte gegenüber dem Evening Standard: «We know that there are a number of creditors and individuals who are still owed money.» Adam Michaelson, Rechtsberater von LOFT, wird bei der BBC noch etwas deutlicher: «All we know is what we can see, which is nine junior professionals, no seniors, no access to a training ground, no shirts, no training tops, and they’re due back in pre-season in the first week of July.»

Der Londoner Club hat am Montag eine Hürde genommen. Die letzte war es nicht. Ob Orient das Rennen beenden kann, wagt niemand zu prognostizieren. Oder, wie es Roper bei der BBC ausdrückt: «So survival, yes, but in the very thinnest sense of the word.»

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